Psychosomatische Erschöpfung

Die psychosomatische Erschöpfung, oder auch Burnout, war ursprünglich die Folge einer beruflichen Überbeanspruchung.Die psychosomatische Erschöpfung, oder auch Burnout, war ursprünglich die Folge einer beruflichen Überbeanspruchung.

Inzwischen beinhaltet Burnout ein weitaus komplexeres Leidensbild.

Für die Ursachen gibt es bisher keine allgemeingültige Erklärung. Einige Beispiele sind hohe Arbeitsbelastung, Zeitdruck für ein zu großes Pensum an Arbeit, schlechte Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima, wachsende Verantwortung z.B. in Pflegeberufen, Probleme mit Vorgesetzten, Verwaltungszwänge, mangelnde Arbeitsorganisation, Mobbing, schlechte Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern und Mitarbeitern untereinander, zu hohe Anforderungen, Versagensängste. Angst vor Arbeitsplatzverlust u.v.m.

Jeder Mensch hat nur ein gewisses Potential. Wird man überfordert und kann trotz Einsatzwillen die grossen Erwartungen nicht erfüllen, werden die psychosozialen Schwachstellen zur übergroßen Belastung und führen zur psychosomatischen Erschöpfung. Erschwerend kommt häufig dazu, dass vielen Betroffenen auch der Sinn für ihr übriges Leben fehlt. Das führt zu schnellerer Erschöpfung und schlechterer Erholungsfähigkeit. Ein Burnout-Sydrom zu erkennen gestaltet sich recht schwierig. Zunächst scheinen die Betroffenen noch sehr engagiert, aktiv und dynamisch, Misserfolge und Enttäuschungen werden ausgeblendet, statt daraus die Konsequenzen zu ziehen. Fährt man in der gleichen Weise weiter fort, stellen sich Müdigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit ein bis hin zur Resignation und Pessimismus und letztlich Krankheit. Eine unbedingt erforderliche Behandlung richtet sich nach den persönlichen Gegebenheiten der einzelnen Patienten, da jeder Fall anders gelagert ist.

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