Sinusitis

Der medizinische Begriff für eine Nasennebenhöhlen-Entzündung ist Sinusitis, wobei meistens auch die Nasenschleimhaut betroffen ist.Sinusitis Behandlung

Die häufigsten Ursachen sind Infekte durch Viren oder Bakterien, Pilze oder Allergien. Sogar bei einem normalen Schnupfen sind in den meisten Fällen auch die Nebenhöhlen mit betroffen.

Kommt es zu einer akuten Sinusitis, ist in aller Regel ein Schnupfen vorausgegangen. Die Symptome hierfür sind Kopfschmerzen oder ein Druckgefühl im Kopf. Handelt es sich um einen schwereren Fall, sind auch pochende Schmerzen über der Stirn, im Bereich der Wangen oder hinter den Augen zu verspüren. Hinzu kann ein eitriger Schnupfen kommen oder auch Fieber, Abgeschlagenheit und Sehstörungen.

Für eine genaue Diagnose wird die Nase von innen untersucht, Keime mittels eines Abstrichs nachgewiesen oder eine Röntgenaufnahme bzw. Ultraschallbild gemacht, um zu sehen, ob mehrere Nebenhöhlen betroffen sind. Zur Behandlung werden Medikamente zum Abschwellen der Schleimhäute eingesetzt, damit die Nasennebenhöhlen wieder frei und belüftet werden. Auch Nasensprays, Nasenspülungen und Inhalationen haben die gleiche Wirkung. Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, werden auch Antibiotika eingesetzt. Neben der ärztlichen Versorgung sollte man ca. 3 Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen, Rotlicht-Bestrahlungen helfen gegen die Entzündung, und der Kopf sollte im Bett höher gelagert sein, damit der Schleim besser abfließen kann.

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