Übergewicht

Große Sorge bereitet dabei die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen. Fotolia-UEbergewicht

In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Übergewichtigen in der westlichen Welt enorm angestiegen, allein in Deutschland betrifft es ca. 60 %, die leicht bis schwer übergewichtig sind. Der Grund für die vielen Übergewichtigen liegt teilweise darin, dass eine ständig mehr als ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln zur Verfügung steht.

Man spricht bei einem Übergewicht von Fettsucht, wenn das Körperfett über das normale Maß hinausgeht und so das Körpergewicht ansteigt. Als Berechnung dient der BMI (Body Mass Index), und die Weltgesundheitsorganisation hat die Klassifizierung festgelegt. Übergewicht entsteht, wenn der Körper mehr Energie in Form von Kalorien erhält, als er verbraucht. Besonders wenn Fette und Kohlenhydrate in übergrosser Menge aufgenommen werden und nicht abgebaut werden können, lagern sich die Fette in den Fettzellen ein. Das Fett bewirkt eine Wärmeisolierung.

Besteht dann noch ein Mangel an körperlicher Bewegung, kann die mit der Nahrung aufgenommene Energie nur sehr unzureichend abgegeben werden. Übergewicht birgt das Risiko für Diabetes mellitus, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher ist es wichtig, das Übergewicht mit einem realistischen Ziel abzubauen - mit Rücksicht auf jeden einzelnen Fall - und langfristig zu stabilisieren. Dabei sollte eine allmähliche Gewichtsabnahme angestrebt werden, um die Belastung für den Organismus möglichst niedrig zu halten.

Die systematische Behandlung von Übergewicht, bei der die Motivation der Betroffenen vorausgesetzt werden muss, beruht hauptsächlich auf einer Ernährungsumstellung mit viel Bewegung.

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