Weichteilrheuma

Typisch ist, dass die Beschwerden in den Muskeln, Bändern, Sehnen, Schleimbeuteln oder Sehnenscheiden auftreten. Weichteilrheuma - Weichteilrheumatismus versteht man eine Reihe von Krankheiten, z.B. Tennisarm, Muskelverspannung oder Sehnenscheidenentzündung

Unter Weichteilrheumatismus versteht man eine Reihe von Krankheiten, z.B. Tennisarm, Muskelverspannung oder Sehnenscheidenentzündung. Sie können nur an einer bestimmten Körperstelle auftreten aber auch am ganzen Körper.

Treten die Schmerzen nur an einer bestimmten Stelle auf, handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Fettgewebes, der sog. Pannikulitis. Häufig betroffen sind Frauen mit Übergewicht in den Wechseljahren. Das druckempfindliche Unterhautgewebe ist unterschiedlich hart, die häufigsten Stellen sind die Hüfte oder die Innenseiten der Knie.

Eine besondere Form des Weichteilrheumatismus ist die Fibromyalgie. An dieser rheumatischen Erkrankung leidet etwa 1 % der Bevölkerung. Bei dieser Form haben die Patienten Schmerzen am ganzen Körper, mal mehr hier, mal weniger dort, außerdem leiden sie an chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden und an depressiven Verstimmungen.

Als Therapie werden in erster Linie Krankengymnastik und Dehnungen angewandt, auch Wärme oder Kälte wird eingesetzt. Das kann sich über Monate hinziehen und erfordert eine Menge Geduld. Eine Reizung des Weichteilgewebes kann auch eine Nervenirritation hervorrufen. Die bekannteste ist das Karpaltunnel-Sydrom, bei dem ein Nerv im Handgelenkskanal gedrückt wird. Als Folge davon kommt es zu Gefühlsstörungen an den Fingern und Schmerzen an der Hand.

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