Moorpackungen

Sie bewirken eine Erhöhung der Durchblutung auch in den sonst nicht so gut durchbluteten Körperregionen.Fotolia-Moorpackung

Über einen langen Zeitraum entsteht Moor aus Blättern, Bäumen, Früchten, Wurzeln, Samen und Kräutern, im Endprodukt sind Nährstoffe und Mineralien enthalten, die in der heutigen Zeit als wertvolle kräftigende und vitalisierende Mittel in der Gesundheitspflege Verwendung finden.

Ein Beispiel sind die Karlsbader Moorpackungen, bei denen mit der Wärme diese Wirkstoffe über die Haut vom Körper aufgenommen werden können.

Moorpackungen geben die Wärme nur langsam ab, durch die ansteigende Wärmeentwicklung wirken sie tief in den Körper hinein und entspannen die Muskulatur, weiterhin wird der Stoffwechsel angeregt. Warme Moorpackungen werden meistens zusammen mit Massagen oder entsprechendem Bewegungstraining durchgeführt.

Abnutzungserscheinungen wie Arthrose, entzündliche rheumatische Erkrankungen, Nieren- und Harnwegskrankheiten, Osteoporose oder hormonelle Störungen werden mit Moorpackungen behandelt. Auch gegen trockene Haut sind Moorpackungen ein bewährtes Mittel. Mit Moorkissen kann jeder auch zuhause Behandlungen einzelner Körperteile durchführen.

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