Blühendes Bad Wörishofen - Der neue Blumenweg

1,0 Kilometer langer Blumenweg durch die Innenstadt
  • Blühendes Bad Wörishofen - Der neue Blumenweg
  • 1,0 Kilometer langer Blumenweg durch die Innenstadt
  • Folgen Sie dem Duft der Blüten und begeben Sie sich auf die Spur der Blumen!

Folgen Sie dem Duft der Blüten und begeben Sie sich auf die Spur der Blumen!

Im Frühjahr lockte der "Tulpenpfad" alle Duft- und Blumenfreunde in die Innenstadt, jetzt sind es die Sommerblumen, die Bad Wörishofen verschönern.

Der 2015 erstmals eingerichtete Blumenweg führt vom Luitpold-Leusser-Platz über die Kathreinerstraße beim Wasserrad in die Kneippstraße, vorbei am Kurhaus und Denkmalplatz sowie Ludwig-Geromiller-Straße bis zum Ende der Kneippstraße. Er ist insgesamt 1,0 Kilometer lang und hat 40 Info-Stationen.

In den Sommermonaten bis Mitte Oktober finden Sie in den Beeten beispielsweise Begonien, Fuchsien und Dahlien, daneben Kartoffelblumen und Salbei und entdecken exotisches wie Palmen, Blumenrohr und Bananenpflanzen.

Insgesamt 31.000 Pflanzen in 115 Arten und Sorten wurden von den Stadtgärtnern in der Innenstadt gepflanzt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Spaziergang im blühenden Bad Wörishofen!

Beet 1

Leberbalsam (Ageratum houstonianum)

Heimat: Mittel- und Südamerika
Er ist wegen seiner blauen Blüten, die auch Schmetterlingsmagnete sind, beliebt. Auf Griechisch bedeutet "Ageratos" ewig jung. Daher stammt der Pflanzenname, da der Leberbalsam besonders ausdauernd blüht.
Vorsicht: Leberbalsam gehört zu den Giftpflanzen!

Beet 2

Löwenmäulchen (Antirrhinum majus)

Heimat: Mittelmeergebiet
Der wissenschaftliche Name bedeutet "gleich wie die Nase". "Majus" bedeutet "groß". Es gehört zur Familie der Wegerichgewächse. Diese Art ist seit dem 15. Jahrhundert in Kultur. Sein samtiges Aussehen mit den lippenartigen Blüten verlieh ihm den Namen "Löwenmäulchen". 

Beet 3

Steifes Eisenkraut (Verbena rigida)

Heimat: Südamerika
Der Name "Eisenkraut" selbst lässt sich auf die kultische Verwendung dieser Pflanze zurückführen. Sie sollte das beste Mittel gegen Verwundungen durch Eisenwaffen sein und wurde auch bei der Eisenverhüttung zugesetzt.

Beet 4

Bolivianische Knollen-Begonie (Begonia boliviensis)

Heimat: Bolivien
Begonien-Samen sind winzig. Ein Gramm Saatgut enthält etwa 45.000 bis 46.000 Korn. 

Beet 5

Süßkartoffel Blacky (ipomoea batatas)

Heimat: Mittelamerika
Die Süßkartoffel ist eine Nutzpflanze. Vor allem die unterirdischen Speicherwurzeln, aber zum Teil auch die Laubblätter werden als Nahrungsmittel genutzt. Mit einer Jahresernte von 103 Millionen Tonnen ist sie nach Kartoffeln und Maniok auf dem dritten Platz der Weltproduktion von Wurzel- und Knollennahrungspflanzen. Größter Produzent ist die Volksrepublik China.

Beet 6

Zauberschnee (Chamaesyce hypericifolia)

Heimat: Mittel- bis Südamerika
Mit seinen von winzigen weißen Hochblättern eingerahmten Blüten, die von Frühjahr bis in den Herbst erscheinen, ist er das sommerblühende Pendant zum Weihnachtsstern.

Beet 7

Eis-Begonien (Begonia-Semperflorens-Hybriden)

Heimat: Brasilien
"Immerblühende Begonie" ist die Übersetzung des botanischen Namens. Diesem Namen macht sie alle Ehre, denn sie blüht unermüdlich den ganzen Sommer bis zum Frost. Der Name "Eisbegonie" nimmt Bezug auf ihre brüchigen Blätter und nicht etwa auf ihre Frosthärte, denn sobald die Temperaturen unter 0 °C sinken, kommt es zu sichtbaren Erfrierungen.

Beet 8

Fuchsien (Fuchsia Hybriden)

Heimat: Mittel- bis Südamerika
Benannt sind sie nach dem deutschen Mediziner und Botaniker Leonhart Fuchs, der im 16. Jahrhundert lebte.

Beet 9

Fleißige Lieschen (Impatiens walleriana)

Heimat: Kenia, Tansania, Mosambik
Auf Schweizerdeutsch heißt die Pflanze wegen des vergleichsweise hohen Wasserbedarfs "Süüfferli".

Beet 10

Iresiene (Iresine herbstii)

Heimat: Südamerika
Leidet die Iresiene unter Trockenheit, so kann sie bedeutend empfindlicher reagieren als andere Pflanzen und dabei extrem erschlaffen. Sie findet aber ihren Blattdruck wieder, sobald sie wieder Wasser zur Verfügung hat.

Beet 11

Husarenknopf (Sanvitalia procumbens)

Heimat: Mexiko
Die Pflanze wächst an trockenen, steinigen Hängen in Höhen von 1.100 bis 1.350 Metern oder taucht als Unkraut in Maisfeldern auf.

Beet 12

Cealiente Geranie (Pelargonium Cealiente)

Heimat: Südafrika und Namibia
Der botanische Gattungsname ist aus dem griechischen Wort für "Storch" abgeleitet und bezieht sich auf die storchenschnabelartig verlängerte Form der Früchte. In neuerer Zeit spielen einige Pelargonien-Arten auch in der Medizin eine Rolle. Aus den Wurzeln der Art "Pelargonium sidoides" wird das Medikament Umckaloabo hergestellt.

Beet 13

Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

Heimat: Asien
Der Gattungsname leitet sich von den altgriechischen Wörtern "trachus" = rau und "karpos" = Frucht ab und bezieht sich auf die unregelmäßig geformten Früchte. Die Stämme werden in China als Pfosten verwendet, die Fasern von Blattscheiden und Stamm werden zu Bürsten und Regenmänteln verarbeitet. Samen werden medizinisch genutzt, ihnen werden krebsheilende Wirkungen zugeschrieben.

Beet 14

Lakritz-Strohblume (Helichrysum petiolare)

Heimat: Südafrika
Der Name kommt von der Blattähnlichkeit zum Süßholz, das im Mittelmeerraum wächst.

Beet 15

Hohes Eisenkraut (Verbena bonariensis)

Heimat: Patagonien
Eisenkräuter sind weltweit verbreitet und wurden seit frühester Zeit kultisch verwendet. Mit "verbena" bezeichneten schon die alten Römer gewisse Pflanzenteile, die bei Zeremonien und in der Medizin verwendet wurden.

Beet 16

Drachenflügel-Begonien (Begonia x hybrida)

Heimat: Südamerika
Begonien werden auch "Schiefblat" genannt. Der Name "Drachenflügelbegonie" bezieht sich auf die besondere Blattform der Sorte. Insgesamt werden etwa 1.400 bis 1.500 Arten dieser Gattung zugeordnet. Damit gehört sie zu den artenreichsten Pflanzengattungen. Der Gattungsname ehrt Michel Bégon, einen Reisegefährten des Botanikers Charles Plumier.

Beet 17

Zauberschnee (Chamaesyce hypericifolia)

Heimat: Mittel- bis Südamerika
Mit seinen von winzigen weißen Hochblättern eingerahmten Blüten, die vom Frühjahr bis in den Herbst erscheinen, ist er das sommerblühende Pendant zum Weihnachtsstern.

Beet 18

Micky Maus Blume (Cuphea ilavea Tiny Winnie)

Heimat: Nord- und Südamerika
Die Blüten werden von Kolibris bestäubt. Die Samen sind reich an gesättigten Fettsäuren. Dadurch sind sie beispielsweise für die Kosmetikindustrie von Interesse.

Beet 19

Bunter Gewürz-Salbei (Salvia officinalis tricolor)

Heimat: Mittelmeerraum
Salbei ist eine bekannte Heil- und Würzpflanze. Er wirkt antiseptisch, desinfizierend und fördert die Wundheilung. Der Tee ist eine wirksame Gurgellösung bei Halsschmerzen.

Beet 20

Prachtkerze, Präriekerze (Gaura lindheimeri)

Heimat: USA und Mexiko
Die Sorte "Elfenbusserl" wurde zur bayerischen Balkonpflanze des Jahres 2007 gekürt.

Beet 21

Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus)

Heimat: Mittelmeergebiet
Sie wird als Zier-, Heil- und Duftpflanze und als Mottenkraut genutzt. Der Name geht zurück auf das Lateinische "sanctus" und bedeutet "heilig" sowie auf "linum" von "Flachs" aufgrund eines antiken Namens.

Beet 22

Mehliger Salbei (Salvia farinacea)

Heimat: Texas und New Mexiko
Der Mehlige Salbei kommt in Prärien und Wiesen vor. Er kann nach Rückschnitt im Herbst in wärmeren Regionen auch mehrjährig gezogen werden.

Beet 23

Spinnenblume (Cleome spinose)

Heimat: Südamerika
Der Name leitet sich aus den langen, abstehenden Staubfäden ab, welche an Spinnenbeine erinnern. Unter der Trademark FESCHE FANNY wurde diese Pflanze zur bayerischen Balkonpflanze des Jahres 2008 gekürt.

Beet 24

Duftsteinrich "Snow Princess" (Lobularia maritima)

Heimat: westliches Mittelmeergebiet
Wie ein Teppich aus kleinen weißen Blüten ziert der Duftsteinrich Beete und Balkonkästen. Ein besonderes Merkmal der "Schneeprinzessin" ist ihr betörender, honigsüßer Duft.

Beet 25

Enzianstrauch, Kartoffelbaum (Lycianthes rantonnetii)

Heimat: Südamerika
Als Nachtschattengewächs ist der Enzianstrauch in all seinen Teilen hochgiftig. Und zwar für Mensch und Tier. Dazu reicht bereits Hautkontakt oder das Ablecken von Pflanzensaft.

Beet 26

Indisches Blumenrohr (Canna indica)

Heimat: Südamerika
Dieses wurde bereits um 1570 in Europa als Zierpflanze eingeführt. Seit etwa 200 Jahren wird intensiv gekreuzt und so entstanden bis heute etwa 1.000 eingetragene Sorten. Das Indische Blumenrohr wird als Zier- und Nahrungspflanze weltweit angepflanzt und ist in vielen frostfreien Gebieten der Welt verwildert. Der Name Indisches Blumenrohr kommt durch den Irrtum des Entdeckers von "West-Indien" zustande.

Beet 27

Dahlie (Dahlien Hybriden)

Heimat: Mexiko und Guatemala
Die Blüte der Dahlien in den deutschen Nationalfarben ist das Symbol der Kampagne "Deutschland – Land der Ideen", die im Jahr 2005 gestartet wurde. Die Dahlie wurde erstmals vom Forscher Alexander von Humboldt nach Deutschland gebracht. Mit ihr soll die Innovations- und Forschungsfreudigkeit Deutschlands dargestellt werden.

Beet 28

Husarenknopf (Sanvitalia procumbens)

Heimat: Mexiko
Die Pflanze wächst an trockenen, steinigen Hängen in Höhen von 1.100 bis 1.350 Metern oder taucht als Unkraut in Maisfeldern auf.

Beet 29

Hohes Eisenkraut (Verbena bonariensis)

Heimat: Patagonien
Eisenkräuter sind weltweit verbreitet und wurden seit frühester Zeit kultisch verwendet. Mit "verbena" bezeichneten schon die alten Römer gewisse Pflanzenteile, die bei Zeremonien und in der Medizin verwendet wurden.

Beet 30

Buntnessel (Solenostemon scutellarioides)

Heimat: Südost-Asien
Die Buntnessel gehört zur Familie der Lippenblütler und kommt in Südost-Asien an Flussufern, auf Feldern und in Wäldern vor. Sie ist seit 1851 als Beet- und Zimmerpflanze in Kultur.

Beet 31

Eis-Begonien (Begonia-Semperflorens-Hybriden)

Heimat: Brasilien
"Immerblühende Begonie" ist die Übersetzung des botanischen Namens. Diesem Namen macht sie alle Ehre, denn sie blüht unermüdlich den ganzen Sommer bis zum Frost. Der Name "Eisbegonie" nimmt Bezug auf ihre brüchigen Blätter und nicht etwa auf ihre Frosthärte, denn sobald die Temperaturen unter 0 °C sinken, kommt es zu sichtbaren Erfrierungen.

Beet 32

Korallen-Fuchsie (Fuchsia triphylla)

Heimat: Dominikanische Republik
Diese Pflanze wurde durch den Paulanermönch und Botaniker Charles Plumier entdeckt und 1703 wissenschaftlich beschrieben. Plumiers Belegexemplare waren bei einem Schiffbruch verloren gegangen. Lediglich seine schriftlichen Beschreibungen der Pflanzenart waren die Basis für die erste wissenschaftliche Beschreibung.

Beet 33

Zinnie (Zinnia angustifolia)

Heimat: Mittel- bis Südamerika
Zinnien sind nach dem deutschen Botaniker Johann Gottfried Zinn (1727-1759) benannt. Oft werden diese von Schmetterlingen als "Nektarpflanze" aufgesucht. Die Pflanze ist nikotinhaltig.

Beet 34

Begonie Braveheart (Begonia x hybrida)

Heimat: Mexiko bis Zentralamerika
Begonien werden auch Schiefblatt genannt. Insgesamt werden etwa 1.400 bis 1.500 Arten dieser Gattung zugeordnet. Damit gehört sie zu den artenreichsten Pflanzengattungen. Der Gattungsname ehrt Michel Bégon, einen Reisegefährten des Botanikers Charles Plumier.

Beet 35

Micky Maus Blume (Cuphea ilavea Tiny Winnie)

Heimat: Nord- und Südamerika
Die Blüten werden von Kolibris bestäubt. Die Samen sind reich an gesättigten Fettsäuren. Dadurch sind sie beispielsweise für die Kosmetikindustrie von Interesse.

Beet 36

Studentenblume (Tagetes patula nana)

Heimat: Mexiko und Mittelamerika
Durch die Anpflanzung von Tagetes kann die durch Nematoden verursachte "Bodenmüdigkeit" mit Erfolg bekämpft werden. Studentenblume deshalb, weil früher die Studenten eine gelb-rote Kopfbedeckung trugen. 

Beet 37

Eis-Begonien (Begonia-Semperflorens-Hybriden)

Heimat: Brasilien
"Immerblühende Begonie" ist die Übersetzung des botanischen Namens. Diesem Namen macht sie alle Ehre, denn sie blüht unermüdlich den ganzen Sommer bis zum Frost. Der Name "Eisbegonie" nimmt Bezug auf ihre brüchigen Blätter und nicht etwa auf ihre Frosthärte, denn sobald die Temperaturen unter 0 °C sinken, kommt es zu sichtbaren Erfrierungen.

Beet 38

Knollen-Begonien (Begonia-Tuberhybrida)

Heimat: Südamerika
Gärtnerisch werden sie oft wie einjährige Pflanzen kultiviert. Es gibt aber auch von manchen Sorten die Knollen zu kaufen oder Hobbygärtner lassen die Pflanzen einziehen und überwintern die Knollen an einem frostfreien Ort. Zum Wachstum und zur Entwicklung von Blüten benötigen Knollen-Begonien Langtagbedingungen. Sollte die kritische Tageslänge von 12 Stunden nicht vorhanden sein, zieht die Pflanze ihr Laub ein, bzw. steckt ihre ganze Kraft in die Bildung der Knolle.

Beet 39

Zier-Banane (Musa basjoo)

Heimat: Ostasien
Neben den mehlig-süßen Dessertbananen sind auch Kochbananen eine bedeutende Nahrungsquelle. Ihr weißlich-gelbes Fruchtfleisch, das im Geschmack mild bis leicht säuerlich ist, ist nicht zum Rohverzehr geeignet. Es wird sowohl gekocht als auch gebacken oder gegrillt. Ferner werden auch Bananenblüten in der südostasiatischen Küche als Gemüse verwendet, während Bananenblätter oft als eine Art Serviertablett oder geschmackstragende Back- und Grillhülle dienen.

Beet 40

Riesen-Palmlilie (Yucca elephantipes)

Heimat: Mittelamerika
Der Name "Palmlilie" leitet sich vom entfernt palmähnlichen Schopf und den lilienartigen Blüten ab. Die Bezeichnung "Yuccapalme" ist irreführend, da es sich bei Yuccas nicht um Palmengewächse handelt.

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