Biologischer Immunaufbau
Die Kneipp-Preise, die in den letzten zehn Jahren in Bad Wörishofen vergeben wurden, gingen immer wieder der Frage nach, wie Kneippanwendungen unser Abwehrsystem beeinflussen. Aufgrund vieler Untersuchungen wissen wir heute, dass wiederholte, serienmäßig angewandte Kneippanwendungen das unspezifische wie das spezifische Immunverhalten positiv beeinflussen. Gerade in einer Zeit, in der unsere Schulmedizin nicht mehr bezahlbar wird, haben wir mit Kneippanwendungen ein hervorragendes Instrument, uns gesund zu erhalten. Die gezielten Kalt- und Warmreize, wie wir sie in der Kneippkur anwenden, bewirken eine Aktivierung unseres Abwehrsystems; es kommt nicht nur in der Haut, sondern über den nervalen Reflexbogen zu einer verbesserten Durchblutung unserer Organe. Die Hautreize werden über das Rückenmark bis ins Gehirn weitergeleitet, wo sie unser Hormonsystem aktivieren und auf das vegetative Nervensystem beruhigend einwirken. Die Kneipptherapie ist die Mikrometerschraube des vegetativen Nervensystems. Wiederholt applizierte Kalt- und Warmreize bewirken im Gehirn einen Gewöhnungseffekt für Reize. Da der Körper auf alle Reize immer gleich reagiert, werden Stressreize im Körper nicht mehr überschießend beantwortet. Der Körper wird auf Stressreize adaptiert und beantwortet diese nicht mehr überschießend.
Neben der Kneipptherapie setzen wir beim Aufbau einer biologischen Immunabwehr auch Fastenkuren nach F. X. Mayr und Buchinger ein; anschließend erfolgt ein Symbioseaufbau, eine Eigenblutbehandlung, eine Stimulierung der Immunabwehr durch Vitamin C-Infusionen sowie eine Schwermetallausleitung.
