Chronische Sinusitis mit Kneipptherapie u. Naturheilkunde behandelt
Im Rahmen eines fieberhaften Infektes kommt es sehr häufig zu einer akuten Sinusitis mit Kopfschmerzen, eitrigem Auswurf, Druckschmerz der Nasennebenhöhlen und nächtlicher Schweißneigung. Leider hat die akute Nasennebenhöhlenentzündung die Tendenz, sehr häufig in eine chronische Form überzugehen, die nicht mehr alleine mit Antibiotika behandelt werden kann, sondern zusätzlich die ganze Palette der Naturheilkunde erforderlich macht.
Die enge Verbindung der Darmschleimhaut mit den Nasennebenhöhlen (Darm assoziiertes Immunsystem) macht eine generelle Behandlung durch Fastenkuren und Darmsanierung notwendig.
Von Seiten der Kneipptherapie empfehlen sich folgende Maßnahmen: Wechselfußbäder mit Thymian, Wechselarmbäder mit Thymian oder ein ansteigendes Vollbad mit Thymian, Kopfdampf mit Emser Salz, Kamille und 4 Tropfen japanischem Heilpflanzenöl, außerdem ansteigende Fußbäder mit Salz und Saunabesuche.
Die umstimmende Therapie erfolgt mit Eigenblut gemischt mit Echinacin und Einzel- oder Komplexmittel der Homöopathie. Auch Ozontherapie in ansteigender Dosierung wäre angebracht (zweimal wöchentlich Eigenblut). Bei gelbem, eitrigen Sputum empfiehlt sich aus der Homöopathie Cinnabaris D 4 und monatlich eine Gabe von Psorinum D 200. Kalium bichromicum ist das Mittel bei grünem Sputum.
Auch die Akupunktur kann bei chron. Sinusitis segensreich wirken mit folgenden Punkten: Di 4 – Di 11 – Di 20 + Intang. Wichtig sind stets warme Füße; daher sollte man täglich zweimal ein Wechselfußbad nehmen, denn die Rezeptoren der Fußsohlen beeinflussen den Nasenrachenraum.
(Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Dr. Meier, langjähriger Leiter der Kneippklinik Sebastianeum in Bad Wörishofen)
