Kneipptherapie bei Bluthochdruck
Hat sich der Hochdruck bereits fixiert, sind natürlich als erste Maßnahme Blutdruckmittel, wie sie die Schulmedizin anbietet, vonnöten. Eine gute Unterstützung sind zusätzlich Kneippanwendungen wie Wechselkniegüsse, Wechselschenkelgüsse, Wassertreten, Bein- und Wadenwickel, Wechseluntergüsse, ansteigende Armbäder, Wechselarmgüsse, kalte Gesichtsgüsse, Rosmarinbäder und Kohlensäurebäder. Ein wichtiger Aspekt der Hochdrucktherapie ist immer die Ernährung, die in einer fettarmen, lactovegetabilen und salzarmen Kost bestehen sollte. Weiterhin wäre ein Fasttag pro Woche notwendig und entsprechend dem glykämischen Index abends keine Kohlenhydrate (siehe Glyx-Diät). Von Seiten der Bewegungstherapie verbietet sich Kraftsport bzw. Sport mit Wettkampfcharakter; ansonsten hat die Bewegungstherapie die Fähigkeit, die Blutdruckverhältnisse zu regulieren. Auch der weit vergessene Aderlass sollte in die Hochdrucktherapie mit einbezogen werden (250ccm alle drei Wochen).
(Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Dr. Meier, langjähriger Leiter der Kneippklinik Sebastianeum in Bad Wörishofen)
