Kalter Wickel
Der kalte Reiz, der durch einen Wickel entsteht, ruft eine aktive Gefäßerweiterung und dadurch eine Mehrdurchblutung hervor. Der Lymphstrom und die tiefer liegenden Organe werden stark beeinflusst. Der Stoffwechsel wird angeregt, ebenfalls die Entschlackung des Körpers.
Wir unterscheiden drei Anwendungsgebiete von kalten Wickeln:
zur Wärmeentziehung bei Entzündungen, Gelenkergüssen, Verstauchungen, Venenentzündungen
zur Stoffwechselanregung (bis 1 ¼ Std.)
als schweißtreibende Anwendung zur Behandlung von Erkältungskrankheiten. Solche Wickel können bis zu 2 Std. angelegt bleiben.
Achtung: Keine kalten Wickel auf kalte Körperteile anlegen. Sollte sich der umwickelte Körperteil nach einer halben Stunde nicht erwärmen, Wickel abnehmen und Wärme zuführen.
Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Margit Seidenspinner (Kurhotel Rosenhag)