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Aus welchen Materialien bestehen Zahnimplantate?

Implantate bestehen aus reinem Titan (Titangrad 4). Unverträglichkeiten oder Abstoßungsreaktionen sind auf dieses Material nach wissenschaftlichen Kriterien nicht bekannt. Künstliche Kniegelenke und Hüften werden ebenfalls aus Titan hergestellt.
Neue aktive Oberflächen ermöglichen das schnellere und noch sicherere Einwachsen der Knochenzellen in die poröse und aktive Oberflächenstruktur moderner Implantate.
Die Knochenzellen verbinden sich mit der rauen Titanoberfläche und geben so den Implantaten eine „biologische“ und nicht nur „mechanische“ Verankerung im Knochen. Die Körperzellen sehen Titan als körpereigenes Material an.
Diese Implantate haben eine Erfolgsqote von über 90% nach über 10 Jahren.
Dabei wird die Erfolgsquote v.a. von Erfahrung und Geschick des Operateurs beeinflusst.
Unsere Erfolgsquote in Bad Wörishofen liegt sogar noch etwas darüber.

Es werden ebenfalls vereinzelt Implantate aus Zirkoniumdioxid angeboten. Diese weisen aber im Gegensatz zu den bewährten Titanimplantaten eine hohe Bruchgefahr und eine deutlich schlechtere Einheilquote auf. Die Erfolgsrate liegt bei ca nur 78%, also weit unter der Sicherheit der Einheilung und Langlebigkeit von Zahnimplantaten aus Titan.

Text und Bilder wurden freundlicherweise vom Implantatzentrum Bad Wörishofen-Unterschleißheim Dres. Ralf Masur, Andreas Kraus, Jan Märkle und Kollegen zur Verfügung gestellt. www.implantat-aktuell.de

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