Kompressen

Darunter versteht man kleine Auflagen, örtlich eng begrenzt.

Darunter versteht man kleine Auflagen, örtlich eng begrenzt, z.B. Stirnkompressen, Herzkompressen usw. Je nach Indikation werden sie kalt oder heiß verwandt. Dazu nimmt man die üblichen Wickeltücher und legt diese 4- bis 6fach zusammen. Heiße Kompressen werden zubereitet, indem das Tuch gefaltet und in sehr heißes Wasser getaucht wird. Danach wird es herausgenommen, auf ein Handtuch gelegt, in das Handtuch eingewickelt und gut ausgewrungen. Je besser das Tuch ausgewrungen wird, umso länger hält es die Wärme. Wiederum erfolgt Einwicklung mit dem Zwischen- und Wolltuch nach der üblichen Methode. Die heiße Kompresse bleibt so lange liegen, bis sie anfängt abzukühlen, die kalte Kompresse, bis sie beginnt warm zu werden. Sowohl die heißen, als auch die kalten Kompressen können mehrfach erneuert werden.

Der Arzt rät:

Die kalte Kompresse beruhigt das nervöse Herz. Sie wird auch bei Verstauchungen, Prellungen, Blutergüssen (als wärmeentziehende Maßnahme) benutzt, und zwar vor allem dort, wo man schlecht einen Wickel anlegen kann. Heiße Auflagen verwendet man vornehmlich, wenn größere warme Anwendungen nicht vertragen werden.

loading
Dummy Loading ...