Wirkung

  • entkrampfend und entspannend
  • durchblutungsfördernd
  • stoffwechselanregend
  • beruhigend
  • schmerzlindernd
  • nicht-entzündlichen Verspannungszuständen von Muskulatur (Hartspann, Myogelosen) und Eingeweiden (z. B. Galle, Magen-Darm)
  • degenerativen Erkrankungen von Wirbelsäule und Gelenken im nichtentzündlichen Stadium
  • Verschleißerscheinungen an Gelenken und Wirbelsäule (Arthrosen)
  • akuter und chronischer Bronchitis (auf Brust oder Rücken legen)


Durchführung

  • Den Heublumensack zu zwei Dritteln mit Heublumen füllen und verschließen (zubinden etc.) oder einen Fertigheusack verwenden. Diese sind in Bad Wörishofen in Apotheken, La Casa Schweiger und im Kneipp-Shop zum Kauf und im Versand angeboten.
  • Den Heusack unter fließendem Wasser anfeuchten.
  • In einen Kochtopf einige Zentimeter hoch Wasser einfüllen, einen Siebeinsatz hineinsetzen und den Heublumensack drauflegen – er darf jedoch keinen Kontakt mit dem Wasser haben.
  • Etwa 20 Minuten dämpfen.
  • Den Heusack mit Kochlöffel oder Isolierhandschuhen entnehmen, aufschütteln und den Inhalt gleichmäßig verteilen.
  • Vorsicht – beim Anlegen erst am Unterarm (auf der Innenseite) auf hautverträgliche Temperatur prüfen, dann anlegen und erst zum Schluss befestigen, um ein frühzeitiges Abkühlen zu vermeiden.
  • Zum Befestigen ein Baumwolltuch und darüber ein Wolltuch verwenden – als Alternative bei der Anwendung am Nacken auch eine Pyjamahose (die Beine werden hier als „Wickelbänder“ verwendet) und vor dem Oberkörper verschlungen und leicht geknotet.
  • Ggf. Gummi- oder Plastiktuch als Nässeschutz unterlegen.
  • Liegedauer: Den Heusack erst abnehmen, wenn er nicht mehr warm ist (ca. 45 bis 90 Minuten) – dann aber schnell vorgehen, um eine Auskühlung zu vermeiden.
  • Anschließend mindestens ca. 30 Minuten Nachruhe im Bett einhalten.

Vorsicht

  • Vorsicht – Verbrennungsgefahr! Insbesondere bei zu hoher Dampfsättigung 
    (der Heublumensack ist dann zu feucht).

©Kneipp-Visite Dr. Bachmann