Thrombose

Bei einer Thrombose ist ein Blutgefäß durch ein Blutgerinnsel, den sog. Thrombus, verschlossen.Thrombose Behandlung in Bad Wörishofen

Normalerweise hält der Körper das Blut flüssig und lässt es bei Bedarf gerinnen. Bildet sich ein Ungleichgewicht in der Zusammensetzung des Blutes, kann eine erhöhte Gerinnungsbereitschaft (Thrombophilie) entstehen und zur Thrombose führen.

In den meisten Fällen entsteht eine Thrombose in den kleineren Venen der Wadenmuskeln und wächst weiter in die größeren Venen. Zeigt sich das Blutgerinnsel in einer oberflächlichen Vene, spricht man von einer Venenentzündung, die relativ ungefährlich ist. Im Gegensatz dazu besteht bei einer Thrombose in tieferen Venen das Risiko, dass sich das Gerinnsel löst und mit dem Blutstrom durch das Herz in die Lungenarterien transportiert wird und diese verstopft. Die daraus entstehende Lungenembolie ist lebensgefährlich. Eine Thrombophilie bzw. Thrombose kann z.B. durch eine Infektion entstehen, sie kann mit einer erblich bedingten Fehlzusammensetzung des Blutes zusammenhängen oder durch eine APC-Resistenz, die mit z.B. der Einnahme von Antibaby-Pillen auftritt, ausgelöst werden. Ein weiteres Risiko ist eine längere Bettlägerigkeit z.B. nach Operationen. Aus diesem Grund wird eine Thrombose-Prophylaxe betrieben, sonst wäre das Risiko eines Gefäßverschlusses bei ca. der Hälfte aller Operations-Patienten gegeben.

Die Anzeichen einer Thrombophilie oder einer Thrombose sind häufig Spannungs- und Schweregefühle in den Beinen, auch kann sich die Haut bläulich verfärben. Schmerzen beim Stehen oder Laufen bessern sich nicht, wenn die Beine hochgelagert werden. Tritt zusätzlich noch eine Kurzatmigkeit oder ein stechender Brustschmerz auf, könnte dies auf eine Lungenembolie hinweisen und sollte unverzüglich von einem Arzt abgeklärt und behandelt werden.

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