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Kangalfisch-Therapie

Kangalfisch-Therapie

Der Kangalfisch, eine Rote Saugbarbe, kommt vornehmlich aus der türkischen Region Kangal, daher der Name, weitere Bezeichnungen für die Kangalfische sind Doktorfische oder Knabberfische. Sie leben dort im warmen nährstoffarmen Gewässern, d.h. es gibt kaum Plankton als Nahrung für die Fische. Der dadurch bedingte Eiweißmangel veranlasst die Fische dazu, von den dort schwimmenden Menschen die aufgeweichten oberen Hautschuppen abzuknabbern. Die Fische sind sehr klein, und das Anknabbern hinterläßt nur ein leichtes Kribbeln.

Eine Kangalfisch-Therapie eignet sich für Patienten mit Hauterkrankungen, z.B. Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis), Akne. Man muss deshalb aber nicht unbedingt in die Türkei fahren, um in den in den Genuß der Kangalfisch-Therapie zu gelangen, diese Therapie kann auch ambulant z.B. bei Heilpraktikern durchgeführt werden. Auch in Bad Wörishofen haben Sie dazu die Möglichkeit.

Während der ca. dreiwöchigen Therapie wird der betroffene Körperteil täglich etwa 1 Stunde gebadet, in dem Wasser schwimmen viele kleine Kangalfische und beginnen zu knabbern. Sie sorgen für eine Linderung der Beschwerden, die noch lange Zeit nach der Therapie anhält. Nach der Therapie kommen die Fische aus hygienischen Gründen in Quarantäne, bevor sie wieder eingesetzt werden können. So hat jeder Patient seine "eigenen Fische", und mögliche Übertragungen von ansteckenden Krankheit können vermieden werden.

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