Dienstag, 19.05.2026
19:30 Uhr | Kursaal
Johann Wolfgang von Goethe reiste Ende des 18. Jh. nach Italien und wurde damit zum Vorbild für Felix und Fanny Mendelssohn, die rund 50 Jahre später ebenfalls eine längere Zeit in Italien verbrachten. Diese historische Verbindung bildet den Ausgangspunkt für der Konzerttournee. Das JCOM begibt sich dabei auf die Spuren Goethes und der Mendelssohn-Geschwister – sowohl musikalisch als auch geografisch.
Auf dem Programm stehen Lieder von Felix und Fanny Mendelssohn. Ergänzt werden sie durch Bearbeitun gen der Lieder ohne Worte, die von der italienischen Landschaft und den dortigen Eindrücken geprägt sind. Diese Werke verweben sich mit Sinfonien von Salomone Rossi, einem jüdischen Komponisten, der Ende des 16. Jahrhunderts am Hof von Mantua tätig war. Rund 300 Jahre später wurde Mario Castelnuovo-Tedesco in Florenz geboren. Seine sephardischen Lieder erzählen von der verlorenen Tradition der sephardischen Juden in Europa und schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart