Samstag, 21.11.2026
19:30 Uhr | Kunst- und Kulturhaus "Zum Gugger"
Eine musikalisch-literarische Spätlese
Humor und Tiefgang reichen einander die Hand, wenn im Guggerhaus „Schwäbisch Gschwätzt“ wird. Urschwäbisch wohlgemerkt. Schließlich werden keine Kompromisse gemacht, wenn Erich Rueß, Manfred Kaus und der Holzheimer Dreigesang zusammen auf der Bühne stehen, um Hintergründiges, Nachdenklioches und Witziges in unverfälschter Mundart zu Gehör zu bringen.
Der Holzheimer Dreigesang, das sind Norbert Roggenmann, Johannes Riggenmann und Heiner Braun aus der Nähe von Weißenhorn - und um ihre Lieder schelmsich zu nennen, bedarf es keiner Übertreibung. Das singende Trio wechselt sich ab mit Erich Rueß, dem mancher Spitzfindigkeit nicht abgeneigten Wortakrobaten aus Grafertshofen, und miot Manfred Kraus, der im nahen Mindelau aufgewacsehn ist und in feinsinnigen Humor packt, was man oftmals erst mit dem zweiten Blick wahrnimmt.
Wo die Schriftsprache weit ausholen muss, um dann doch nicht auf den Punkt zu kommen, fängt die Mundart gerade erst an - in ihrer Warmherzigkeit, ihrer Unmittelbarkeit, ihrer Treffsicherheit.